DNGK News September 2020

DNGK News September 2020

DNGK-Web-Seminar “Umgang mit Falschnachrichten in den Medien” – 25. September

Mit ca. 60 Teilnehmern war das erste WebSeminar des DNGK sehr gut gebucht. Gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Journalismus wurden folgende Fragen diskutiert:

    • Welche Methoden sind notwendig, um Falschnachrichten als solche zu identifizieren und zu widerlegen?
    • Welche Strukturen braucht es, um effektiv gegen Falschnachrichten vorgehen zu können – und welche Grenzen gibt es dabei?
    • Wie kann Kooperation gestärkt werden, und was kann jede*r einzelne tun?

Weitere Informationen zu Programm, Vortragenden und Präsentationen finden Sie unter : https://dngk.de/webseminar-falschnachrichten-september-2020/

Vereinsnachrichten

Mitglieder und Partner 

Im September erhöhte sich die Mitgliederzahl des Vereins auf insgesamt 101 .  Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. schloss sich dem Partnerschaftsprogramm  des DNGK an.

Mitgliederversammlung und Vorstandswahl 2020

Die Mitgliederversammlung 2020 findet  am 25. November von 15 bis 17 Uhr als Videokonferenz statt. In diesem Rahmen wird unter anderem auch der Vereinsvorstand neu gewählt. Die Mitglieder des DNGK erhalten die Einladung mit der Tagesordnung Mitte Oktober.

Fachbereiche und Arbeitsgruppen

In den FB und AG werden Projekte des Netzwerks geplant, diskutiert, entwickelt. Im September beschloss der Vorstand die Einrichtung eines “Vorstandsausschusses Nachwuchsförderung”. In diesem Rahmen sollen von Studierenden Empfehlungen zur Entwicklung von Förderprojekten, die sich an studierende DNGK-Mitglieder richten, erarbeitet werden. Weitere Informationen zu Fachbereichen und Arbeitsgruppen unter https://dngk.de/fachbereiche-und-arbeitsgruppen/.

DNGK-Webportal erneut zertifiziert

DNGK.DE wurde erstmals 2019 von der Schweizer HEALTH ON THE NET Foundation zertifiziert. Das HON Zertifikat wurde jetzt nach erneuter Qualitätsprüfung für ein weiteres Jahr erteilt.

Aktuelles von unseren Partnern

Stellenangebote unserer Mitglieder und Partner

    • Hochschule Fulda, Frau Prof. Dr. Rathmann: Wissenschaftliche Mitarbeit

 

 

 

COVID19 richtig Abstand halten

Abstand halten aber richtig – Risikoadaptierte räumliche Distanzierung in der Pandemie

Einfache Regeln für mehr Infektionsschutz UND größere Freiheit
Erläuterung: Risiko der Übertragung von SARS-CoV-2 für asymptomatische Personen in unterschiedlichen Umgebungen und für unterschiedliche Kontaktzeiten, Raumlüftung und Anzahl der Kontaktpersonen (ohne Berücksichtigung von Anfälligkeit und Virusausscheidungsraten). Unter Mund-Nasen-Bedeckung werden selbst hergestellten Masken sowie Medizinische Gesichtsmasken verstanden, nicht jedoch partikelfiltrierende Halbmasken (siehe Empfehlungen des BfArM). Die Risikoeinschätzung weist auf das qualitative relative Risiko hin und stellt kein quantitatives Maß dar. Andere Faktoren, die in diesen Tabellen nicht aufgeführt sind, müssen möglicherweise ebenfalls berücksichtigt werden, wenn das Übertragungsrisiko berücksichtigt wird, einschließlich der Viruslast einer infizierten Person und der Anfälligkeit für Infektionen. Husten oder Niesen asymptomatischer Personen erhöht das Risiko einer Exposition in einem Innenraum – unabhängig von der Belüftung, selbst wenn die Symptome auf unspezifische Reizungen oder Allergien zurückzuführen sind.

Quelle: Jones et al. Two metres or one: what is the evidence for physical distancing in covid-19? BMJ 2020; 370:m3223.   https://doi.org/10.1136/bmj.m3223

Regeln für die räumliche Distanzierung in der Pandemie sollten abgestufte Risikograde widerspiegeln.  Das Schema zeigt, wie das Übertragungsrisiko für asymptomatische Personen je nach räumlicher Situation, Anzahl der Kontaktpersonen, Kontaktzeit und dem Tragen von Mund-Nasenschutz variieren kann.

In Situationen mit dem höchsten Risiko (Innenräume mit schlechter Belüftung, viele Kontaktpersonen, längerer Kontaktzeit und ohne Gesichtsbedeckung) sollte eine räumliche Distanzierung von mehr als 2 m und eine Minimierung der Belegungszeit eingehalten werden. In Szenarien mit geringem Risiko ist eine weniger strenge Distanzierung wahrscheinlich ausreichend.

Hier finden Sie die  pdf-Datei des Schemas SARS-VoV-2-Übertragungsrisiko unter verschiedenen Bedingungen.

Mit freundlicher Unterstützung von Frau Prof. Trish Greenhalgh, Oxford

DNGK News August 2020

DNGK News August 2020

DNGK-Web-Seminar “Umgang mit Falschnachrichten in den Medien” – 25. September

Der WHO-Generalsekretär hat im Kontext mit COVID-19 den Begriff „Infodemic“ geprägt und meint damit die schädlichen Effekte vielfach verbreiteter Falschnachrichten. Falschnachrichten sind falsche, manipulierte oder verzerrte Aussagen zu COVID-19, die keine satirische oder parodistische Absicht verfolgen. Sie lassen sich erst sicher so bezeichnen, nachdem sie gründlich geprüft wurden. Mehrere Autor*innen des DNGK haben dazu im Mai ein Papier veröffentlicht, das die aktuelle wissenschaftliche Literatur zu diesem Phänomen speziell bei COVID-19 analysiert (siehe https://dngk.de/umgang-mit-falschnachrichten/. Nicht nur während der Corona-Pandemie können falsche Nachrichten Schaden anrichten. Doch gerade in Zeiten der Verunsicherung zeigen sich deren schädliche Folgen besonders deutlich. Deshalb hat das DNGK den Umgang mit Falschnachrichten zum Thema seines zweiten Workshops gemacht. Gemeinsam mit Experten aus der Wissenschaft und dem Journalismus geht das DNGK folgenden Fragen nach:

    • Welche Methoden sind notwendig, um Falschnachrichten als solche zu identifizieren und zu widerlegen?
    • Welche Strukturen braucht es, um effektiv gegen Falschnachrichten vorgehen zu können – und welche Grenzen gibt es dabei?
    • Wie kann Kooperation gestärkt werden, und was kann jede*r einzelne tun?

Programm:

    1. Falschnachrichten zu COVID-19 und anderen Gesundheitsthemen – wie häufig sind sie und wo tauchen sie auf? Ergebnisse eines rapid review (Corinna Schaefer, DNGK)
    2. Hilft es, Falschnachrichten richtigzustellen und welche Möglichkeiten dazu gibt es? Ergebnisse eines rapid review (Eva-Maria Bitzer, DNGK)
    3. Faktencheck als Mittel gegen Falschnachrichten: Die wissenschaftliche Perspektive (Bernd Kerschner, medizin-transparent.at)
    4. Faktencheck als Mittel gegen Falschnachrichten:  Die journalistische Perspektive (Uschi Jonas / correctiv)

Anmeldung für Mitglieder und Partner des DNGK per E-Mail unter office@dngk.de. Die Angemeldeten erhalten im September weitere Informationen zur Einwahl.

E-Bibliothek Gesundheitskompetenz – Leichte Sprache

Im Juli / August haben wir den Ausbau der  Informationen zum Schwerpunkt “Leichte Sprache und Gesundheitskompetenz” intensiviert. Siehe auch unsere Schwerpunktseite https://dngk.de/leichte-sprache/

Folgende Publikationen wurden in die E-Bibliothek aufgenommen:

Gesundheits- und Patienteninformationen in Leichter Sprache:

 

Vereinsnachrichten


Mitgliederversammlung und Vorstandswahl 2020

Die Mitgliederversammlung 2020 findet aufgrund der Pandemie als Videokonferenz am 25. November statt. In diesem Rahmen wird unter anderem auch der Vereinsvorstand neu gewählt.

Fachbereiche und Arbeitsgruppen

In den FB und AG werden Projekte des Netzwerks geplant, diskutiert, entwickelt. Aktuell (August 2020) existieren folgende Fachbereiche und Arbeitsgruppen : Beirat des DNGK, E-Bibliothek /Redaktion dngk.de, Leichte Sprache, Medien, Organisationale Gesundheitskompetenz, Pädagogik und Gesundheitskompetenz, Qualität von Krankheitserfahrungen / Patientengeschichten. Weitere Informationen unter https://dngk.de/fachbereiche-und-arbeitsgruppen/

Geschäftsstelle ab 1. Juni an neuem Ort

Zur Stärkung der Geschäftsführung wurde die Geschäftsstelle des DNGK zum 1. Juni 2020 an das Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie der Universität zu Köln verlagert. E-Mail-Adresse, Postanschrift und Telefonnummern bleiben zunächst unverändert (siehe auch unter Impressum).

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