Fördermitgliedschaft

Das Netzwerk Gesundheitskompetenz e.V. besteht aus ordentlichen Mitgliedern und Fördermitgliedern. Unsere Fördermitglieder sind:

S2C

klarigo – Verlag für Patientenkommunikation oHG, Pfungstadt
https://klarigo.eu/

 

S2C

SHARE TO CARE. Patientenzentrierte Versorgung GmbH, Köln
https://share-to-care.de/

 

SGW

STIFTUNG GESUNDHEITSWISSEN, Berlin
https://www.stiftung-gesundheitswissen.de

 

TPM

TAKEPART Media + Science GmbH, Köln
https://takepart-media.de

 

TPM

UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH, Berlin
https://www.patientenberatung.de/

Fördernde Mitglieder können juristische oder natürliche Personen werden, die den Zweck des Vereins mittragen und durch einen besonderen Mitgliedsbeitrag unterstützen wollen. Der Mitgliedsbeitrag beträgt entsprechend der Beitragsordnung für Fördermitglieder im Regelfall mindestens 500 Euro. Die Höhe des jeweiligen Mitgliedsbeitrages bestimmt der geschäftsführende Vorstand im Einvernehmen mit dem Fördermitglied.


Autor: DNGK-Redaktionsteam
Letzte Überarbeitung: 12.04.2021

Verlässliches Gesundheitswissen

Gute und verlässliche Gesundheitsinformationen zu finden, ist nicht einfach. Wir informieren über Qualitätsmerkmale guter Informationen und Warnzeichen für schlechte Angebote.

dngk.de/gesundheitsinformationen/

heißt unsere E-Bibliothek mit 

Unsere Vorstellungen zur Qualität von Gesundheitsinformationen finden Sie nachstehend. Unsere Auswahlkriterien für Erfahrungsberichte können Sie hier nachlesen.

Qualitätsmerkmale von Gesundheitsinformationen

Medizinisches Wissen entsteht vor allem aus wissenschaftlichen Studien, nicht allein aus ärztlicher Erfahrung. Vertrauenswürdige Gesundheitsinformationen sollten deshalb evidenzbasiert sein. Das bedeutet, sie stützen sich auf wissenschaftliche Studien, die Belege liefern für den Nutzen oder Schaden einer medizinischen Maßnahme.

Zusammenfassend wird von verlässlichen Gesundheitsinformationen gefordert, dass sie

  • auf dem besten derzeit verfügbaren Wissen beruhen,
  • nicht interessengebunden sind,
  • ein realistisches Bild von Gesundheit und Krankheit vermitteln,
  • alle Behandlungsoptionen mit Nutzen- und Schadenwahrscheinlichkeiten darstellen,
  • Nutzen und Schaden anhand patientenrelevanter Endpunkte vermitteln,
  • Risiken verständlich kommunizieren,
  • sich zu Unsicherheiten äußern,
  • Finanzierung und potenzielle Interessenkonflikte der Autoren offenlegen und
  • verständlich in Sprache und Darstellung sind. [Quelle: Schaefer 2011].

Gesundheitsinformationen können dann als schlecht bezeichnet werden, wenn sie einseitig, verkürzt, fehlerhaft oder unsachlich sind. Gefährlich werden kann das, wenn Gesundheitsinformationen dazu führen, dass Menschen sich einer nutzlosen oder schädlichen Behandlung unterziehen.

Wie finde ich gute Gesundheitsinformationen?

Hinweise zur Suche nach guten, verlässlichen Gesundheits- und Patienteninformationen geben

Verlässliche Gesundheitsinformationen im Internet

Die nachstehenden Portale bieten verlässliche Gesundheitsinformationen und können Ausgangspunkt für Suchen im Netz sein.

Die moderne Medizin ist ständig in Bewegung: was gestern richtig war, kann heute bereits überholt sein.  Cochrane versucht, diese Informationsflut zu bändigen und dafür zu sorgen, dass die entscheidenden Erkenntnisse auch tatsächlich in die Gesundheitsversorgung einfließen. Cochrane ist ein internationales Netzwerk in 130 Ländern, u.a. mit Zentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit der Webseite Wissen was wirkt werden ausgewählte Studienergebnisse in verständlicher Sprache präsentiert. (Methoden)

Faktenboxen stellen die beste verfügbare Evidenz zu einem Thema klar verständlich dar. Die wichtigsten Vor- und Nachteile werden einander in Tabellenform gegenübergestellt. Ein Projekt des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, Berlin. (Methoden)

Gesundheitsinformationen zu häufigen Erkrankungen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen IQWiG, Köln. Gesundheitsinformation.de soll helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen. (Methoden)

Es gibt medizinische Leistungen, die Sie in der Arztpraxis selbst bezahlen müssen. Diese Leistungen heißen Individuelle Gesundheitsleistungen oder kurz IGeL. Der IGeL-Monitor bewertet Nutzen und Schaden der IGeL. Ein Projekt des MDS – Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen. (Methoden)

Patienten- und Gesundheitsleitlinien zum Umgang mit Krebserkrankungen des Leitlinienprogramms Onkologie. Grundlage sind medizinische Leitlinien, d.h. wissenschaftlich begründete Versorgungsempfehlungen für die Ärzteschaft. Ein Programm der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) , der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) und der Deutschen Krebshilfe.  (Methoden)

Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums ist in Deutschland der Ansprechpartner für alle Fragen zum Thema Krebs. Er bietet verständliche und wissenschaftlich fundierte Information zum gesamten Spektrum der Onkologie. (Methoden)

Medizin-transparent.at überprüft medizinische Behauptungen aus Werbung, Print- und Online-Medien sowie gängige Gesundheitsmythen auf ihre wissenschaftliche Haltbarkeit. Die Ergebnisse veröffentlicht sie in für Laien leicht verständlichen Beiträgen. Ein Projekt von Cochrane Österreich und der Donau-Universität Krems. (Methoden)

Patienteninformationen des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin ÄZQ, Berlin auf der Grundlage ärztlicher Leitlinien. Neben laienverständlichen Broschüren zu ärztlichen Leitlinien, sogenannten Patientenleitlinien, erstellt das ÄZQ kompakte Kurzinformationen für Patienten. Ein Projekt von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung. (Methoden)

Laienverständliche, unabhängige und qualitätsgesicherte Gesundheitsinformationen über Präventionsmöglichkeiten, Diagnose- und Behandlungsalternativen zu verschiedensten Krankheitsbildern. Grundlage dafür sind systematische Recherchen des aktuellen Wissensstandes. (Methoden)


Autor: DNGK-Redaktionsteam
Letzte Überarbeitung: 12.04.2021

Partner

Partner und Kooperationen des DNGK
An dieser Stelle nennen wir Organisationen und Projekte, mit denen das DNGK im Rahmen der Fördermitgliedschaften des Partnerschaftsprogramms, durch Mitgliedschaft des DNGK oder durch gemeinsame Initiativen zusammenarbeitet.

 

 

Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS)
Partner seit September 2020

 

 

CoRE-Net: Kölner Kompetenznetzwerk aus Praxis und Forschung
DNGK ist Mitglied seit März 2021

 

 

AG Gesundheitskompetenz Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung e.V.
Partner seit April 2019

 

 

Deutsches Netz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen e.V.
Partner seit Juli 2019

 

 

DIPEx Deutschland krankheitserfahrungen.de
Partner seit April 2020

 

 

DIPEx Schweiz
Partner seit Juni 2020

 

 

Gesundheitspädagogik
an der Pädagogischen Hochschule Freiburg
Partner seit Januar 2019

 

 

Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie
Uniklinikum Köln
Partner seit Januar 2019

 

 

S2C

klarigo oHG – Verlag für Patientenkommunikation
Fördermitglied seit November 2020

 

 

Kompetenznetz Public Health COVID-19
Projektpartner seit April 2020

 

 

Krebsinformationsdienst
Deutsches Krebsforschungszentrum
Partner seit April 2019

 

 

NAKOS
Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen
Partner seit Mai 2019

 

 

Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz
Partner seit Februar 2019

 

 

Patientenuniversität
an der Medizinischen Hochschule Hannover
Partner seit Januar 2019

 

 

QUALITAS
Zeitschrift für Qualität und Entwicklung in Gesundheitseinrichtungen
Partner seit Februar 2019

 

 

S2C

SHARE TO CARE
Patientenzentrierte Versorgung
Fördermitglied seit November 2019

 

 

SGW

STIFTUNG GESUNDHEITSWISSEN
Fördermitglied seit Mai 2020

 

 

TPM

TAKEPART Media + Science
Fördermitglied seit November 2019

 

 

TPM

UPD Patientenberatung Deutschland
Fördermitglied seit November 2020

 

 

Was hab ich?
Partner seit Januar 2019

 

 

Zentrum Patientenschulung und Gesundheitsförderung ZePG
Partner seit Juni 2019

 

 

Welche Ziele werden mit dem Partnerschaftsprogramm des DNGK verfolgt?
Strategische Partnerschaften des DNGK sollen die Entwicklung, die Umsetzung und / oder die Verbreitung von Initiativen zur Förderung der Gesundheitskompetenz unterstützen.

Vor diesem Hintergrund strebt das DNGK Partnerschaften mit Organisationen und Einrichtungen an, die

  • sich mit den in der Vereinssatzung festgeschriebenen Zielen des DNGK identifizieren,
  • auf dem Gebiet der Gesundheitsbildung und Gesundheitsversorgung tätig sind,
  • gegenseitigen Informationsaustausch und gegenseitige thematische Unterstützung pflegen wollen,
  • die Partnerschaft öffentlich darstellen, zum Beispiel in Form von gegenseitiger Verlinkung in den Internet-Angeboten.

Eine Partnerschaft kann realisiert werden in Form der Fördermitgliedschaft nach § 5 (3) der Satzung oder durch Unterzeichnung einer gemeinsamen Partnerschaftserklärung.

Eine Mitgliedschaft des DNGK bei anderen Organisationen  wird nach § 10 der Vereinssatzung durch Beschluss des Geschäftsführenden Vorstands über den Beitritt zu einer anderen juristischen Person  eingegangen


Autoren: Team DNGK
Letzte Überarbeitung:  7. 4. 2021