DNGK-Veranstaltungen

Unsere Veranstaltungen werden in Zeiten der Pandemie als Webseminare abgehalten. Anmeldung unter office@dngk.de

Webseminare 2021

  • Oktober
    Kommune als Gesundheitskompetenz-fördernder Ort – Gemeinsame Veranstaltung der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.  mit dem DNGK am  14. Oktober
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  • November
    Vom Wildwuchs zur guten Praxis – Qualitätskriterien für Patientengeschichten
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  • Juni
    Digitale Gesundheitsanwendungen und Gesundheitskompetenz
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  • Mai
    Therapeutische Berufe und Gesundheitskompetenz
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  • März
    Forschung in Zeiten von Covid-19 – Herausforderungen und Lösungsansätze
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2020

  • September
    Umgang mit Falschnachrichten in den Medien
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2019


Autor: DNGK-Redaktionsteam
Letzte Überarbeitung: 16.09.2021

Impfkommunikation COVID-19

Hausärzte vertrauen dem RKI – Ergebnisse der DNGK-Umfrage “Impfkommunikation COVID-19”

Die erste Anlaufstelle für Fragen rund um die Gesundheit ist für viele Menschen die hausärztliche Praxis. Die drängendsten Fragen drehen sich seit Monaten um COVID-19, und derzeit besonders um die COVID-Impfung. Aber wer beantwortet eigentlich die Fragen der Hausärztinnen und Hausärzte? Dem nachzugehen, war Ziel einer Online-Umfrage des Deutschen Netzwerks Gesundheitskompetenz. An der Umfrage beteiligten sich 1135 Ärztinnen und Ärzte, überwiegend aus dem Fach Allgemeinmedizin und mit eigener Praxis. Vorgestellt wurden die Ergebnisse beim DNGK-Webseminar „COVID-19-Impfung: Wie kommunizieren?“ am 15. Februar 2021.

Aus den Umfrage-Ergebnissen lassen sich folgende Kernaussagen ableiten:

    1. Gut vorbereitet: Zwei Drittel der Ärztinnen und Ärzte fühlen sich für das Patienten-Gespräch gut vorbereitet, nur wenige sehr schlecht.
    2. Robert Koch Institut (RKI) spielt zentrale Rolle: Das RKI ist mit Abstand die wichtigste Quelle für Ärztinnen und Ärzte – und zwar sowohl für sie selbst, als auch für ihre Patienten-Gespräche. Dabei werden eher andere Einrichtungen in der Verantwortung gesehen, für Aufklärung zu sorgen: das Bundesgesundheitsministerium, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und die Kassenärztlichen Vereinigungen.
    3. Papier toppt Online: Die Informationen für ihre Patientinnen und Patienten sollten vor allem in Papierform sein. Niemanden außen vor zu lassen, ist Ärztinnen und Ärzte dabei offenbar ein wichtiges Anliegen: Auch Angebote in einfacher Sprache sowie in Fremdsprachen werden mehr gewünscht als Online-Informationen.

„Die große Beteiligung an der Umfrage und an unserem Webseminar hat uns gezeigt, wie drängend das Thema Impf-Kommunikation in der Ärzteschaft ist“, sagt Corinna Schaefer, Vorsitzende des DNGK. „Ein Ergebnis der Umfrage hat mich besonders erstaunt, nämlich wie durchgehend präsent das RKI als seriöse Quelle ist. Das zeigt: Die verstärkten Aktivitäten des RKI zur Wissenschaftskommunikation haben sich gelohnt.“

Die Ergebnisse der DNGK-Umfrage „Impfkommunikation COVID-19“ Im Einzelnen:

    • 66% der Ärzt*innen fühlen sich gut darauf vorbereitet, ihre Patient*innen über die COVID-19-Impfung aufzuklären, nur 7% sehr schlecht.
    • Die wichtigsten Quellen für Ärzt*innen sind RKI (76%), KVen (54%) und Fachzeitschriften (46%).
    • Die wichtigsten Quellen im Patient*innen-Gespräch sind RKI (61%), BZgA (25%) und Hersteller (17%).
    • Die Quellen, die Patient*innen am ehesten empfohlen werden, sind RKI (66%), BZgA (37%) und BMG (17%).
    • Die hilfreichsten Formate für die Patient*innen sind Flyer zum Mitnehmen (81%), Angebote in leichter Sprache (61%), fremdsprachige Angebote (44%) und Internetseiten 41%.
    • Die Akteure, denen die größte Verantwortung für die Aufklärung zukommt, sind BMG (65%), BZgA (62%), KVen (61%) und RKI (51%).

DNGK-Umfrage” Impfkommunikation COVID-19″


Redaktion: Christian Weymayr und Corinna Schaefer
Letzte Überarbeitung: 10.04.2021