Webseminar Digitale Gesundheitsanwendungen und Gesundheitskompetenz

DNGK-WebSeminar

Digitale Gesundheitsanwendungen und Gesundheitskompetenz

14. Juni 2021

Medizinische Apps und andere digitale Angebote gewinnen in der medizinischen Versorgung und der Prävention immer stärker an Bedeutung. Deshalb nahm das DNGK-Webseminar am 14. 6. 2021 die digitalen Helfer und ihre Bedeutung für die Gesundheitskompetenz genauer unter die Lupe:

    • Wie beeinflusst die digitale Transformation unser Leben und unser Verständnis von Gesundheit?
    • Wie hilfreich sind medizinische Apps wirklich und wie kann man das feststellen?
    • Wie können Menschen kompetente Entscheidungen treffen, wenn es um digitale Anwendungen geht?
    • Worauf sollten Ärztinnen und Ärzte achten, wenn sie Apps verschreiben oder im Praxisalltag einsetzen?

Referentinnen

 

Weitere Infos zu Digitalen Gesundheitsanwendungen finden Sie hier.


Autor: DNGK-Redaktionsteam
Letzte Überarbeitung: 16.05.2021

DNGK-Veranstaltungen

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Webseminare 2021

  • 14. Juni
    Digitale Gesundheitsanwendungen und Gesundheitskompetenz
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  • September
    Vom Wildwuchs zur guten Praxis – Qualitätskriterien für Patientengeschichten
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Vergangene Webseminare

  • Mai
    Therapeutische Berufe und Gesundheitskompetenz
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  • März
    Forschung in Zeiten von Covid-19 – Herausforderungen und Lösungsansätze
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2020

  • September
    Umgang mit Falschnachrichten in den Medien
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2019


Autor: DNGK-Redaktionsteam
Letzte Überarbeitung: 11.05.2021

Digitale Gesundheitsanwendungen DiGA

Was sind DiGA

 

Als Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) werden Medizinprodukte mit gesundheitsbezogener Zweckbestimmung bezeichnet, deren Hauptfunktion wesentlich auf digitalen Technologien beruht (z. B. „Gesundheits-Apps“). Sie sind dazu bestimmt, die Förderung der Gesundheit, sowie die Erkennung, Überwachung, Behandlung von Krankheiten und Behinderung zu unterstützen. [BfAM 2021].

Einsatzgebiete

Dementsprechend sind die Einsatzgebiete und gesundheitsbezogenen Ziele von DiGA vielfältig. Beispiele sind:

    • Elektronische Gesundheitsinformationen (z.B. interaktive Patienteninformationen)
    • Elektronische Tagebücher (z.B.  Diabetes-Tagebuch, Medikationsplan)
    • Diagnostik- und Therapie-Software.

In Deutschland können geprüfte Gesundheits-Apps im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden, seitdem das Digitale-Versorgung-Gesetz am 19. Dezember 2019 in Kraft getreten ist [Bundestag 2019]. Das BfArM hat den gesetzlichen Auftrag bekommen, ein Verzeichnis erstattungsfähiger digitaler Gesundheitsanwendungen aufzubauen und zu führen (DiGA-Verzeichnis) und zu führen [VDE 2020].

Verfahren zur Genehmigung von DiGA

Um als Digitale Gesundheitsanwendung für die Verordnung in der Gesetzlichen Krankenversicherung gelistet zu werden, müssen die Produkte Voraussetzungen gemäß SGB V Sozialgesetzbuch (Deutschland) (§§ 33a, 134 und 139e) und Digitale Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV) erfüllen [BMG 2020]:

  • zertifiziertes Medizinprodukt der Risikoklassen I und IIa nach MDR Verordnung (EU) 2017/745 über Medizinprodukte , beziehungsweise gemäß der Übergangsvorschriften nach MDD Richtlinie 93/42/EWG über Medizinprodukte
  • digitale Wirkweise mit einem Krankheitsbezug, die den/die Versicherte unterstützen.

Für die Verordnung durch die Krankenkasse stellen DiGA-Hersteller einen Antrag auf Zulassung beim BfArM. Das BfArM prüft den Antrag innerhalb von drei Monaten und nimmt die DiGA in das DiGA-Verzeichnis auf. Für die Aufnahme müssen die Hersteller Anforderungen an Datensicherheit, Datenschutz und Robustheit erfüllen. Außerdem müssen sie einen positiven Versorgungseffekt nachweisen (siehe Qualität von DiGA). Näheres dazu erläutert der DiGA-Leitfaden , den das BfArM regelmäßig aktualisiert [BfArM 2021].

DiGA, die ihren positiven Versorgungseffekt noch nicht abschließend nachgewiesen haben, können auf der Grundlage von einem wissenschaftlichen Evaluationskonzept vorläufig in das Verzeichnis aufgenommen werden. Anschließend hat der Hersteller zwölf Monate Zeit, um die notwendigen Studienergebnisse einzureichen, die wiederum geprüft werden und im Erfolgsfall zur endgültigen Aufnahme führen.

Qualität von Digitalen Gesundheitsanwendungen

Aspekte der Qualität und Wirksamkeitsnachweise von Digitalen Gesundheitsanwendungen werden siet 2019 intensiv diskuiert (siehe z.B.  [Angelescu 2019; Kramer 2019; Lander 2019, Thranberend 2019]).

Mittlerweile ist gesetzlich festgelegt, dass für DiGA positive Versorgungseffekt nachzuweisen sind, sofern sie von der GKV finanziert werden. Dabei wird unterschieden zwischen dem medizinischen Nutzen und patientenrelevanten Struktur- und Verfahrensverbesserungen (§ 8 DIGAV):

  • Medizinischer Nutzen:
    • Verbesserung des Gesundheitszustands,
    • Verkürzung der Krankheitsdauer,
    • Verlängerung des Überlebens,
    • Verbesserung der Lebensqualität.
  • Patientenrelevanten Struktur- und Verfahrensverbesserungen, insbesondere:
    • Koordination der Behandlungsabläufe,
    • Ausrichtung der Behandlung an Leitlinien und anerkannten Standards,
    • Adhärenz,
    • Erleichterung des Zugangs zur Versorgung,
    • Patientensicherheit,
    • Gesundheitskompetenz,
    • Patientensouveränität,
    • Bewältigung krankheitsbedingter Schwierigkeiten im Alltag oder
    • Reduzierung der therapiebedingten Aufwände und Belastungen der Patienten und ihrer Angehörigen.

Für den Nachweis muss der Hersteller Studienergebnisse vorlegen, die zeigen, dass der Einsatz der DiGA gegenüber der Nichtanwendung überlegen ist und dabei alle gängigen Anforderungen an medizinische Studien erfüllen.

Verordnung von DiGA in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)

DiGA können von niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten auf einem Rezept verordnet werden. Um die Digitale Gesundheitsanwendung vom Hersteller beziehen zu können, brauchen die Versicherten einen Rezept-/Freischaltcode, den sie von ihrer Krankenkasse erhalten. Mit dem Freischaltcode erhalten die Versicherten die DiGA auf der Herstellerwebseite oder in den App-Stores. GKV-Versicherte können die Erstattung bei ihrer Krankenkasse direkt beantragen. Dazu verlangt die Krankenkasse einen geeigneten Nachweis über die entsprechende Indikation.

Gesundheits-Apps: Worauf sollen Patientinnen und Patienten achten?

Quelle: Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) Gesundheits-Apps im klinischen Alltag: Handreichung für Ärztinnen und Ärzte – Patienteninformation. 1. Auflage, Version 1. 2020 – https://www.aezq.de/aezq/gesundheitsapps/information-patientinnen-patienten

Gesundheits-Apps gibt es in Hülle und Fülle. Sie können in vielen Bereichen zum Einsatz kommen und den Alltag von kranken Menschen erleichtern. Doch nicht alle Angebote sind vertrauenswürdig und schützen Ihre Daten. Hier erfahren Sie, was Sie im Umgang mit Gesundheits-Apps beachten sollten.

Wenn Sie sich für eine Gesundheits-App interessieren, sollten Sie sich folgende Fragen stellen, um Risiken zu verringern: Was kann ich selbst tun, um einen Missbrauch meiner Daten zu vermeiden?
  • Welchen Zweck verfolgt die App?
  • Gehöre ich zur Zielgruppe, an die sich die App richtet?
  • Wie genau kann sie mich unterstützen – welches Problem löst sie?
  • Brauche ich sie wirklich? Löst sie ein Problem?
  • Sind die Inhalte aktuell und verlässlich?
  • Ist die Nutzerführung intuitiv und einfach?
  • Kenne ich mich mit Apps genügend aus, um sie bedienen zu können? Gibt es jemanden, der mich unterstützen kann?
  • Bin ich mir bewusst, dass die App unter Umständen nur gut funktioniert, wenn ich sie regelmäßig benutze?
  • Bin ich bereit, persönliche Daten zur Verfügung zu stellen, wenn sie für die Funktion der App erforderlich sind?
  • Erscheinen die Messwerte plausibel? Wenn Sie Zweifel haben, fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
  • Wer ist der Anbieter? Womit verdient er sein Geld?
    (zum Beispiel mit der Auswertung oder dem Verkauf meiner Daten)
  • Wurde die App bereits von anderen Nutzerinnen und Nutzern bewertet?
  • Gibt es Informationen zu dieser App, zum Beispiel von Selbsthilfegruppen?
  • Kostet die App etwas? Ist der Betrag angemessen? Muss ich ein Abonnement abschließen?
  • Wird die App von einer Krankenkasse empfohlen?
Lesen Sie die Datenschutzerklärung der App, auch wenn sie lang ist. Sie sollte folgende wichtige Informationen enthalten:

  • Welche personenbezogenen Daten werden gespeichert?
  • Von wem werden sie gespeichert oder verarbeitet?
  • Zu welchem Zweck?
  • Wie lange?
  • Wo kann ich eine Löschung meiner Daten beantragen?

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Erkrankungen gehören zu den persönlichsten Daten überhaupt. Wenn Sie Gesundheits-Apps auf Ihrem Mobilgerät installiert haben, sollten Sie dafür sorgen, dass keine anderen Menschen Zugriff darauf haben.

Wie kann ich meine persönlichen Daten auf Mobilgeräten schützen? Wo finden Sie noch mehr Informationen?
  • Sichern Sie Ihr Handy mit einer PIN-Sperre.
  • Erstellen Sie sichere Passwörter – je länger, desto sicherer. Diese sollten keine persönlichen Daten, wie zum Beispiel das Geburtsjahr enthalten. Verwenden Sie niemals das gleiche Passwort für unterschiedliche Accounts. Wenn gefragt wird, ob das Passwort gespeichert werden soll, klicken Sie auf Nein. Nutzen Sie gegebenenfalls einen Passwortmanager.
  • Nutzen Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Dabei müssen Sie sich über zwei Wege identifizieren: Sie loggen sich mit Nutzernamen und Passwort bei einem digitalen Dienst ein und bekommen gleichzeitig einen Code auf Ihr Handy, der eingegeben werden muss. Erst dann haben Sie Zugriff auf Ihr Nutzerkonto.
  • Loggen Sie sich nicht mit Ihren Accounts über soziale Medien ein.
  • Erlauben Sie niemals die Synchronisierung Ihres Kontaktverzeichnisses mit Anwendungen für soziale Medien.
  • Nutzen Sie Virenscanner und Firewalls.
Hier finden Sie Checklisten und weitere Informationen zum Umgang mit Gesundheits-Apps:

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit hat eine Checkliste zur Nutzung von Gesundheits-Apps:
Mehr InformationCheckliste

Das Bundesamt für Sicherheit Informationstechnik gibt Empfehlungen zu mobilen Geräten und zum Schutz vor Datendiebstahl:
Mehr InformationEmpfehlungen

Die Bundespsychotherapeuten-
kammer hat eine Patienteninformation herausgebracht:
Mehr InformationPatienteninformation

Das Aktionsforum  Gesundheits-informationssystem bietet ein “Gesundheits-App Fact Sheet” an:
Mehr InformationFact Sheet

Die Techniker Krankenkasse stellt ein Tool bereit, mit dem Sie eine App prüfen können:
Mehr InformationTool

Einen Überblick gibt die App-Suche der Weissen Liste:
Mehr InformationÜberblick

Beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte finden Sie Hinweise zu sogenannten digitalen Gesundheitsanwendungen:
Mehr InformationHinweise

Quellen

Angelescu, Konstanze, and Stefan Sauerland. "Mobile Gesundheitsanwendungen: Welche Evidenz ist nötig?" Deutsches Ärzteblatt 116, no. 21 (May 24, 2019): A1057.
BAG Selbsthilfe. "App auf Rezept - Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs)," December 18, 2020.
BÄK Bundesärztekammer, KBV Kassenärztliche Bundevereinigung, Amin-Farid Aly, Peter Bobbert, Norbert Butz, Ulrich Zorn, Susanne Armbruster, et al. Gesundheits-Apps im klinischen Alltag. Eine Handreichung für Ärztinnen und Ärzte. 1. Auflage 2020. Berlin: ÄZQ, 2020.
BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. "Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA)," 2021.
BMG Bundesministerium für Gesundheit. "Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV)." Bundesgesundheitsministerium, April 17, 2020.
Bundestag 2019. "Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation (Digitale-Versorgung-Gesetz – DVG)." Bundesgesetzblatt Teil I, no. 49 (December 18, 2019): 2562.
Eberle, Claudia, Stefanie Stichling, and Maxine Löhnert. "Diabetology 4.0: Scoping Review of Novel Insights and Possibilities Offered by Digitalization." Journal of Medical Internet Research 23, no. 3 (March 24, 2021): e23475. https://doi.org/10.2196/23475.
Hofer, Fanni, and Daniela Haluza. “Are Austrian Practitioners Ready to Use Medical Apps? Results of a Validation Study.” BMC Medical Informatics and Decision Making 19, no. 1 (24 2019): 88. https://doi.org/10.1186/s12911-019-0811-2.
Jakob, Lena, Theresa Steeb, Zeno Fiocco, Teodora Pumnea, Sophia Nomi Jakob, Anja Wessely, Christoph Clemens Rothenberger, et al. “Patient Perception of Mobile Phone Apps for the Care and Prevention of Sexually Transmitted Diseases: Cross-Sectional Study.” JMIR MHealth and UHealth 8, no. 11 (November 10, 2020): e16517. https://doi.org/10.2196/16517.
Kramer, Ursula, Uirassu Borges, Florian Fischer, Wolfgang Hoffmann, Monika Pobiruchin, and Horst Christian Vollmar. "DNVF-Memorandum – Gesundheits- und Medizin-Apps (GuMAs)." Das Gesundheitswesen 81, no. 10 (2019): e154–70. https://doi.org/10.1055/s-0038-1667451.
Lampert, Claudia. "Ungenutztes Potenzial – Gesundheits-Apps für Kinder und Jugendliche." Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz 63, no. 6 (June 2020): 708–14. https://doi.org/10.1007/s00103-020-03139-2.
Lander, Jonas, Karin Drixler, Marie-Luise Dierks, and Eva Maria Bitzer. "How Do Publicly Available Allergy-Specific Web-Based Training Programs Conform to the Established Criteria for the Reporting, Methods, and Content of Evidence-Based (Digital) Health Information and Education: Thematic Content Evaluation." Interactive Journal of Medical Research 8, no. 4 (October 24, 2019): e12225. https://doi.org/10.2196/12225.
Mehdi, Muntazir, Michael Stach, Constanze Riha, Patrick Neff, Albi Dode, Rüdiger Pryss, Winfried Schlee, Manfred Reichert, and Franz J. Hauck. “Smartphone and Mobile Health Apps for Tinnitus: Systematic Identification, Analysis, and Assessment.” JMIR MHealth and UHealth 8, no. 8 (August 18, 2020): e21767. https://doi.org/10.2196/21767.
Rutz, Maria, Kühn, D, and Marie-Luise Dierks. "Gesundheits-Apps und Prävention." In Chancen Und Risiken von Gesundheits-Apps (CHARISMHA)., edited by Urs-Vito Albrecht. Braunschweig, 2016.
Telehealth Technologies, Frauenhofer FOKUS, ed. "APPKRI - Kriterien für Gesundheitsapps," 2019.
Terhorst, Yannik, Eva-Maria Messner, Dana Schultchen, Sarah Paganini, Alexandra Portenhauser, Anna-Sophia Eder, Melanie Bauer, Mike Papenhoff, Harald Baumeister, and Lasse Bosse Sander. "Systematic evaluation of content and quality of English and German pain apps in European app stores." Internet Interventions 24 (April 2021): 100376. https://doi.org/10.1016/j.invent.2021.100376.
Thranberend, Timo, and Johannes Bittner. "AppQ. Gütekriterien-Kernset für mehr Qualitätstransparenz bei digitalen Gesundheitsanwendungen." Edited by Bertelsmann Stiftung. Bertelsmann Stiftung, 2019.
VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik. "Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA): Medizinische Apps auf Rezept." VDE Medizinprodukte und Software, November 17, 2020.
Wangler, Julian, and Michael Jansky. "The Use of Health Apps in Primary Care-Results from a Survey amongst General Practitioners in Germany." Wiener Medizinische Wochenschrift (1946), February 11, 2021. https://doi.org/10.1007/s10354-021-00814-0.

Autor: DNGK-Redaktionsteam
Letzte Überarbeitung: 01.05.2021