DNGK beteiligt sich an Public Health COVID-19

Kompetenznetz Public Health zu COVID-19

Das Kompetenznetz Public Health zu COVID-19 ist – unter Beteiligung des DNGK – ein Ad hoc-Zusammenschluss von über 15 wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Verbänden aus dem Bereich Public Health, die hier ihre, methodische, epidemiologische, statistische, sozialwissenschaftliche und (bevölkerungs-)medizinische Fachkenntnis bündeln. Gemeinsam vertreten wir mehrere Tausend Wissenschaftler*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Ziel ist es, schnell sowie flexibel interdisziplinäre Expertise zu COVID-19 für die aktuelle Diskussion und Entscheidungsfindung zur Verfügung zu stellen. Dafür werden wissenschaftliche Erkenntnisse zusammengestellt, aufbereitet und in möglichst leicht verständlicher Form verbreitet. Je nach Thema und Zielgruppe nutzen wir unterschiedliche Formate wie z.B. Stellungnahmen, Paper, Methodensammlung.

Die Informationen richten sich primär an Behörden, Institutionen und politische Entscheidungsträger*innen.

Stellungnahmen der beteiligten Fachgesellschaften: siehe https://www.public-health-covid19.de/stellungnahmen.html .

DNGK News März 2020

DNGK News März 2020

DNGK-Projekte

Informationen zu COVID-19

Aus aktuellem Anlass haben wir die Webseite https://dngk.de/corona/ eingerichtet. Sie finden hier ausgewählte Informationsangebote, insbesondere auch von Mitgliedern und Partnern des DNGK.

AG Gute Praxis Patienten-Geschichten (GPPG)

Im März hat sich die Arbeitsgruppe zur Konsentierung von Qualitätskriterien für Patientengeschichten / Krankenerfahrungen konstituiert. Beteiligt sind – neben Mitglieder und Partnern des DNGK – wie NAKOS, Krebsinformationdienst, Share to Care, Takepart Media – das IQWIG (gesundheitsinformation.de), die Stiftung Gesundheitswissen, Patientengeschichten.Online, sowie DIPex Deutschland (krankheitserfahrungen.de) und DIPex Schweiz.

Stellungnahme zum Nationalen Gesundheitsportal, 5.3.20

DNGK fordert vom Bundesgesundheitsminister: Garantieren Sie Informationsvielfalt. Die Chance eines Nationalen Gesundheitsportals: Existierende vertrauenswürdiger Informationsangebote zu Gesundheit und Krankheit sichtbar machen. Die Stellungnahme finden Sie unter https://dngk.de/nationales-gesundheitsportal-stellungnahme-maerz-2020/

Aktuelles von DNGK-Mitgliedern und -Partnern

Aufruf zur Studienteilnahme “Selbst aktiv bei Allergie”

Selbst aktiv bei Allergie“ ist eine digitale, evidenzbasierte und interaktive Intervention mit verschiedenen Lernmodulen, die das individuelle Vorwissen der Nutzer*innen berücksichtigt und deren Fähigkeiten im Umgang mit Allergien. Das Programm richtet sich an Menschen mit leichten bis mittelschweren Allergien im Alter zwischen 18 bis 75 Jahren. Im Rahmen einer prospektiven randomisierten Studie soll der Effekt der Intervention auf die Allergiekontrolle untersucht werden. Gesucht werden dazu 300-600 Menschen, die „Selbst aktiv bei Allergie“ ab sofort für einen Zeitraum von 4 bis 12 Wochen nutzen möchten. Nach Abschluss der Studie soll das Angebot kostenfrei und nichtkommerziell verfügbar sein. Weitere Informationen unter https://www.selbstaktivbeiallergie.de/upload/Flyer-Selbst-aktiv-bei-Allergie.pdf

 

Nationales Gesundheitsportal – Stellungnahme März 2020

Gute Gesundheitsinformationen verfügbar machen!

Eine Stellungnahme des Deutschen Netzwerks Gesundheitskompetenz e.V. zum Nationalen Gesundheitsportal – 5.3.2020

Das DNGK hat am 5.3. 2020 die folgende Stellungnahme zum geplanten Nationalen Gesundheitsportal  vorgelegt.

Gute Gesundheitsinformationen verfügbar machen!

Eine Stellungnahme des Deutschen Netzwerks Gesundheitskompetenz e.V. zum Nationalen Gesundheitsportal (Zusammenfassung)

Mitte dieses Jahres soll das Nationale Gesundheitsportal in Trägerschaft des Bundesministeriums für Gesundheit freigeschaltet werden, wie die Parlamentarische Staatssekretärin im BMG, Sabine Weiss, Anfang Februar 2020 im Rahmen einer Fachtagung erklärte. Diese Ankündigung nimmt das DNGK zum Anlass seiner aktuellen Stellungnahme und stellt dazu folgendes fest:

Das DNGK begrüßt und unterstützt die Entwicklung eines Nationalen Gesundheitsportals.

Voraussetzung für Vertrauenswürdigkeit: Transparenz und obligatorische Qualitätsdarlegung

Daher fordert das DNGK die obligatorische Darlegung folgender Angaben zu Hintergrund, Zielen und Inhalten der Gesundheitsinformationen im NGP:

    1. Verantwortlichkeit (Verfasser und Herausgeber) und Darlegung von Interessen
    2. Ziele, Zweck und Geltungsbereich der Gesundheitsinformation
    3. Erwartete Vor- und Nachteile sowie Wahlmöglichkeiten bei gesundheitsbezogenen oder medizinischen Maßnahmen (Welche Alternativen gibt es? Welche Folgen können Abwarten und Verzicht haben?)
    4. Berücksichtigung von Alters- und Geschlechtsunterschieden
    5. Angemessene Inhaltsdarstellung (Unterscheidung Fakten/ Empfehlungen; Ausschluss tendenziöser / beunruhigender / verharmlosender Formulierungen)
    6. Entwicklungsmethodik und Quellenangaben
    7. Veröffentlichungsdatum und Datum der geplanten Aktualisierung.

Die erste Aufgabe des Portals: Alle vertrauenswürdigen Informationen zusammenführen

Weitere Informationen und Text der Stellungnahme unter https://dngk.de/nationales-gesundheitsportal-stellungnahme-maerz-2020/