Krieg in Europa – Kinder mit Nachrichten nicht alleine lassen

Köln, 25.2.2022

Das DNGK unterstützt den Aufruf von Schau hin: „Krieg in der Ukraine – Kinder mit Nachrichten nicht alleine lassen”.

Die Initiative [!] SCHAU HIN  (schau-hin.info) fordert mehr Unterstützung für Kinder und Jugendliche bei der Verarbeitung von Kriegsnachrichten:

“Die Bilder des Kriegs in der Ukraine beherrschen die Nachrichten und Social-Media-Plattformen. Auch Heranwachsende bekommen diesen Konflikt mit.

Am besten bieten Eltern ihrem Kind altersgerechte Formate, die sie gemeinsam mit ihm schauen, um es so über die Ereignisse aufzuklären. Insbesondere für jüngere Kinder sind Informationen in Nachrichten und Online-Beiträgen nicht immer verständlich, Darstellungen von Gewalt und Krieg können sie ängstigen.

Wollen Kinder sich zu der aktuellen Situation informieren, sind dafür altersgerechte Angebote besser geeignet:

  • Die Kindernachrichtensendungen „logo!“, „neuneinhalb“ und das Kinderradio „Kiraka“ erläutern die Angriffe Russlands auf die Ukraine.
  • Auf www.frieden-fragen.de finden Kinder Austausch zu Fragen von Krieg und Gewalt.
  • Bei Flimmo sind weitere Sendungen und Quellen gesammelt, die dabei helfen, das Thema „Krieg“ kindgerecht zu erklären.”

Quelle: Krieg in der Ukraine: Kinder mit Nachrichten nicht allein lassen, Newsmeldung vom 24. Februar 2022).

Das DNGK unterstützt diese Forderung ausdrücklich und ruft Eltern dazu auf, sich gerade jetzt Zeit für die Ängste und Informationsbedürfnisse ihrer Kinder zu nehmen.

Weitere Informationen und Anregungen finden Sie unter:

SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der AOK – Die Gesundheitskasse.

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