Schulunterricht in Wiederbelebung verpflichtend machen!!!

Köln, 20.9.2021

Das Deutsche Netzwerk Gesundheitskompetenz e.V. – DNGK – unterstützt die Petition #ichrettedeinleben  – https://ichrettedeinleben.de/ und bittet um Unterschriften.

Unterzeichne die Petition Bundesweit verpflichtende Einführung von Unterricht in Wiederbelebung spätestens ab der 7. Klasse

>> zur Initiative bei openPetition

 

 

 

Wiederbelebungs-Unterricht erhöht die Überlebensrate. So könnten jedes Jahr mindestens 10.000 Leben mehr gerettet werden. Denn jedes Kind kann mit nur zwei Schulstunden pro Jahr und mit seinen eigenen Händen Leben retten! Es ist ganz einfach.

Eine Zahl, die innehalten lässt: Mehr als 70.000 Menschen in Deutschland erleiden jedes Jahr einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Er ist damit die dritthäufigste Todesursache. Viele dieser Leben könnten jedoch gerettet werden – mit nur zwei Händen!

Jede Minute zählt – eine Herzdruckmassage kann Leben retten

Begründung

Schon seit 2015 wird von der Weltgesundheitsorganisation WHO für alle Schüler*innen Unterricht in Wiederbelebung ab der 7. Klasse empfohlen. Und tatsächlich ist die Schüler*innenausbildung eine der effektivsten, einfachsten und anhaltendsten Methoden, um die Reanimationsquote durch Laien zu steigern. Die Schüler*innen dienen als Multiplikatoren im Familien- und Freundeskreis und tragen ihr Wissen nachhaltig weiter. Wiederbelebung wird so einfach wie Fahrrad fahren oder schwimmen.Im Jahr 2014 empfahl auch in Deutschland der Schulausschuss der Kultusministerkonferenz eine flächendeckende Einführung von Wiederbelebungs-Unterricht in Schulen. Diese Empfehlung wurde jedoch in den meisten Bundesländern bis heute nicht, beziehungsweise nicht flächendeckend, umgesetzt.Europäische Beispiele zeigen: Wiederbelebungs-Unterricht erhöht die ÜberlebensrateDabei zeigen Beispiele aus anderen europäischen Ländern, dass eine gesetzliche Verankerung der Schüler*innenausbildung in Wiederbelebung tausende Menschenleben jährlich rettet!

In Dänemark wurde im Jahr 2005 der Wiederbelebungs-Unterricht gesetzlich festgeschrieben.Seither hat sich die Laienreanimationsquote von 20 Prozent im Jahr 2000 auf mehr als 60 Prozent im Jahr 2020 gesteigert. Die Überlebensrate von betroffenen Menschen hat sich verdreifacht. Andere Länder wie die Niederlande und Schweden weisen sogar eine Laienreanimationsquote von 70 Prozent und mehr auf.

Hiermit in Deutschland gleichzuziehen, ist unser Ziel! Jedes Kind kann mit nur zwei Schulstunden pro Jahr mit seinen eigenen Händen Leben retten! Es ist ganz einfach.Quellen:

Wir bitten Sie: Unterzeichnen Sie die Petition des Deutschen Rats für Wiederbelebung
Ihr
für den Vorstand des DNGK

DNGK Mitgliederversammlung 2021 – 22. November – Ankündigung

Der Vorstand des DNGK hat am 27. 8. 2021 beschlossen, die Mitgliederversammlung 2021 nach § 9 der Vereinssatzung am Montag, dem 22. November 2021 von 17 bis 19 Uhr als Videokonferenz durchzuführen.

Die offizielle Einladung der Vereinsmitglieder erfolgt unter Angabe der Tagesordnung per E-Mail spätestens vier Wochen vor dem Termin.

Autor: DNGK-Redaktionsteam
Letzte Überarbeitung: 27.08.2021

DNGK-Termin Webseminar Forschung in Zeiten von COVID-19

DNGK-Webseminar

Forschung in Zeiten von COVID-19 – Herausforderungen und Lösungsansätze

5. März 2021

Am 5. März 2021 findet in der Zeit von 13:00–14:30 Uhr das 3. Webseminar des DNGK statt.

Thema “Forschung in Zeiten von COVID-19 – Herausforderungen und Lösungsansätze”.

Planung und Realisierung: DNGK-Arbeitsgruppe Nachwuchsförderung

Die Veranstaltung richtet sich primär an Promovierende und Studierende Nachwuchswissenschaftler*innen aus den Bereichen Public Health, Sozialwissenschaften, Pflegewissenschaften, Medizin, Psychologie, Gesundheitskommunikation, Gesundheitspädagogik, Sprach- oder Übersetzungswissenschaft, Versorgungsforschung und vergleichbaren Fachrichtungen .

Durch die COVID-19-Pandemie sehen sich viele Nachwuchsforscher*innen in ihrem wissenschaftlichen Arbeiten vor bisher ungeahnten Herausforderungen. Die Erreichbarkeit vulnerabler Gruppen oder aber die Frage nach der Repräsentativität der eigenen Datensätze, müssen häufig vor gänzlich neuen Bedingungen verhandelt werden. Vor diesem Hintergrund ergibt sich der Anspruch, ein Webseminar zu konzipieren, welches sowohl forschungsmethodisch-/ konzeptionelle als auch forschungsethisch-/datenschutzrechtliche Aspekte aufgreift und somit lösungsorientiert auf die aktuelle Problemlage von Nachwuchswissenschaftler*innen abzielt.

Weitere Informationen unter https://dngk.de/webseminar-forschung-maerz-2021/